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Gottfried Michael Koenig

Geboren 1926 in Magdeburg. Nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums Musikstudium an der Staatsmusikschule Braunschweig 1947-48 (Kirchenmusik), an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold 1948-50 (Komposition bei Bialas, Klavier bei Natermann, Analyse bei Maler, Akustik bei Thienhaus), an der Musikhochschule Köln 1953-54 (Institut für musisch-technische Gestaltung), sowie Aufbau und Programmieren von EDV-Anlagen 1963-64 im mathematischen Institut der Universität Bonn. Arbeitete 1954-64 als ständiger Mitarbeiter im elektronischen Studio des WDR. Gleichzeitig war er 1958-64 Assistent im Hörspielseminar der Kölner Musikhochschule, wo er Lehraufträge erhielt für elektronische Musik (1962-64) sowie für Komposition und Analyse (1963-64).

 

Wurde 1964 als Leiter des elektronischen Studios (später Institut für Sonologie) der Universität Utrecht berufen, nachdem er seit 1961 in Bilthoven auf Einladung der Stiftung Gaudeamus jährlich Kurse für elektronische Musik veranstaltet hatte. 1970 erhielt er einen Lehrauftrag im Fach Sonologie. 1966-67 war er Dozent für Komposition und elektronische Musik an der Rheinischen Musikschule der Stadt Köln. Außerdem viele Vorträge im In- und Ausland sowie Teilnahme an internationalen Kongressen. 1967 Mitarbeit an einem Film über elektronische Musik für das österreichische Schulfernsehen. In den 60er Jahren Entwicklung von Kompositions-Algorithmen (Projekt 1, Projekt 2) sowie eines Programmes zur Computer-Klangerzeugung (SSP), in den 80er Jahren Programme für Computergraphik, 1989/90 Entwicklungsarbeit an "Projekt 3". Seit dem Umzug des Instituts für Sonologie an die Musikhochschule in Den Haag 1986 lebt er als freischaffender Komponist in Holland.